PIXEL UND DPI

Auflösung

Qualitätsunterschiede bei der Wiedergabe von verschieden großen Grafikdateien. Die Pixel der Vorlagen müssen verkleinert (links) oder vergrößert (rechts) dargestellt werden. Umgangssprachlich wird in allen o. g. Bereichen oft nur der variantenreiche Begriff der „Auflösung“ verwendet. Dabei ist im Einzelfall jedoch zu unterscheiden, ob es sich beispielsweise um Druckpunkte (englisch „dots“), Pixel, eine Anzahl Zeilen oder Spalten, eine Gesamtanzahl von Pixeln oder um eine rein rechnerische Größe (zum Beispiel mittels Interpolation) handelt.

Der gelegentlich verwendete Begriff „relative Auflösung“ ist irreführend, da die Punktdichte eine absolute physikalische Größe ist und direkt gemessen werden kann.

Punkt

Punktraster eines LC-Displays. Die RGB-Pixel sind quadratisch und bestehen jeweils aus drei (nicht quadratischen) Subpixeln der Farben Rot, Grün und Blau. Durch Subpixel-Rendering stellen die eigentlichen Pixel hier keine sichtbaren Einheiten mehr dar. Bei der Angabe einer Punktdichte muss aus dem Kontext klar hervorgehen, was im Einzelfall unter einem Punkt zu verstehen ist. Gemeint sein kann unter anderem:

ein (beliebig farbiges) Pixel einer Vorlage (zum Beispiel einer Grafikdatei) ein (beliebig farbiges) Pixel einer Wiedergabe (zum Beispiel ein RGB-Pixel eines LCDs) ein einfarbiger Punkt bei der Wiedergabe (zum Beispiel Dot, Subpixel) ein beliebig farbiger Druckpunkt eines Spezialwiedergabeverfahrens, zum Beispiel Thermosublimationsdruck ein einfarbiger Abtastpunkt eines optischen Sensors ein beliebig farbiger Abtastpunkt eines Sensorsystems Die Unterscheidung ist wichtig, da zum Beispiel bei gängigen Druckverfahren auf ein Pixel mehrere Druckpunkte fallen und sich die Unterteilung direkt auf das Verhältnis Punkte pro Länge auswirkt. Ein Computerbildschirm hat bezüglich Subpixel horizontal die dreifache Auflösung wie vertikal. Die Aufteilung der Pixel in verschiedenfarbige Wiedergabepunkte geschieht bei vielen bildgebenden Verfahren, zum Beispiel beim Vierfarbdruck, aber auch bei einem normalen Bildschirm. Dort verwendet man für die einfarbigen Wiedergabepunkte auch die Begriffe Subpixel, Segment oder Sample.

Punktdichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispielwiedergabe: Fisch (240 × 200 Pixel) mit „großen Bildpunkten“ (jeweils 10 × 10 Pixel) Der Punktdichte liegen folgende Definitionen zu Grunde:

1 dpi = 1 Punkt pro Zoll mit 1 Zoll = 25,4 mm. Umgerechnet ergibt sich daraus 0,3937 Punkt pro cm

1 Punkt pro cm = 2,54 dpi (logische Umrechnung) Diese Einheit wird auch als dpc für dots per centimetre/centimeter bezeichnet.

Quelle: wikipedia.org